Einbauleuchten selbst wechseln und die Decke sauber nacharbeiten

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Einbauleuchten selbst wechseln und die Decke sauber nacharbeiten

Der Tausch einer defekten Einbauleuchte ist eine überschaubare Aufgabe, die Sie mit wenigen Handgriffen bewältigen können, bevor Sie sich ans Nacharbeiten der Decke machen. Zunächst gilt es, die Stromzufuhr über den Sicherungskasten komplett zu unterbrechen und mit einem Spannungsprüfer sicherzustellen, dass kein Strom mehr fließt. Bei herkömmlichen Halogeneinbauleuchten mit Federspangen drücken Sie die seitlichen Klemmen zusammen und ziehen den Leuchtenkörper vorsichtig aus der Bohrung, wobei Sie das Kabel nicht abrupt abreißen. Lösen Sie dann die Lüsterklemme und verbinden Sie das neue Leuchtmittel oder den neuen Leuchteneinsatz exakt in der gleichen Polung, wobei Sie auf eine feste Verschraubung achten. Das selber machen heimwerken ist hier ausdrücklich erlaubt, solange Sie die Fassung nicht mit bloßen Fingern anfassen, denn Fettspuren reduzieren die Lebensdauer erheblich. Bei modernen LED-Spots mit Steckverbindern genügt meist ein Klick, aber prüfen Sie vor dem Einsetzen, ob der Einbauraum tatsächlich die benötigte Tiefe bietet, denn sonst klemmen Sie die Verkabelung ein und riskieren einen Wärmestau.



Nachdem die neue Leuchte sitzt und der Strom wieder eingeschaltet ist, beginnt die eigentlich knifflige Phase: die Decke makellos nachzuarbeiten.  mickbrehmen  losen Putzreste rund um den Ausschnitt mit einem scharfen Spachtel und befreien Sie die Ränder von Staub und Fett, etwa mit einem leicht feuchten Tuch und etwas Spülmittel. Für feine Risse und Unebenheiten eignet sich ein elastischer Füllspachtel, den Sie mit einer schmalen Kelle in mehreren dünnen Schichten auftragen, wobei Sie jede Schicht vollständig trocknen lassen, bevor Sie die nächste aufbringen. Wenn der Spachtel ausgehärtet ist, schleifen Sie die Fläche mit einem Schleifklotz und feinem Korn von außen nach innen, bis ein weicher Übergang zur bestehenden Decke entsteht. Das selber machen heimwerken zeigt sich gerade hier, denn mit Geduld und ruhiger Hand erzielen Sie ein Ergebnis, das keine Übergangskante erkennen lässt. Wischen Sie den feinen Schleifstaub sorgfältig ab und grundieren Sie die bearbeitete Stelle, damit die spätere Farbe nicht einschlägt und mattfleckig wird.

Zum krönenden Abschluss streichen Sie den Bereich mit einer hochwertigen Dispersionsfarbe, die Sie idealerweise mit einer kleinen Farbrolle in mehreren Kreuzgängen auftragen, wobei Sie die Ränder leicht austrocknen lassen, um eine sichtbare Naht zu vermeiden. Ein bewährter Trick ist es, die gesamte Deckenfläche mit einer dünnen Lasur zu überrollen, statt nur den Fleck zu bearbeiten – das kaschiert Farbunterschiede, die durch das Alter der alten Anstriche entstehen können. Lassen Sie die Farbe vollständig trocknen, bevor Sie die Leuchte endgültig einrasten oder den Lampenring aufsetzen, da sonst Feuchtigkeit ins Lichtgehäuse gelangt. Sollten Sie eine Gipskartondecke haben, spachteln Sie die Naht mit einem speziellen Fugenfüller und verstärken Sie sie mit einem Papierband, das Sie in die erste Spachtelschicht einbetten. Wenn Sie all diese Schritte sorgfältig ausführen, haben Sie nicht nur eine funktionierende Beleuchtung, sondern auch eine makellose Decke – und das selber machen heimwerken hat sich erneut bestätigt, denn Sie sparen sich den Anstrich der gesamten Decke und erhalten dennoch ein professionelles Finish, das Sie mit Stolz betrachten können.